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KV "Die Bollen"

Orden und Ehrungen

Vereinsorden des KV "Die Bollen"

Neben dem jährlichen Sessionsorden, den alle Akteure erhalten, verleiht der KV "Die Bollen" folgende Orden bzw. Titel:

Bollenorden

Einmal pro Jahr für besondere Verdienste um das Hülzweiler Gemeinschaftsleben

Senator

Ehrensenator

Sessionsorden 2016/2017

Der Sessionsorden des KV Die Bollen 2016/2017 steht komplett im Zeichen unserer Jugend-Jubiläen. Hauptthema ist das 2x 11 jährige Bestehen unserer Jugendabteilung.

Der Orden besteht aus unserem Wahrzeichen, der Boll, mit dem Gründungsjahr der Jugendabteilung 1995 sowie dem Sessionsjahr 2017 und dem Schriftzug ‚2 x 11 Jugendabteilung‘ als feststehendem Ordensteil. Die Luftballons sind um die Boll angeordnet und drehen sich um diese. Dabei stellen sie die einzelnen Jubiläen und Aktivitäten der Jugendabteilung dar. Symbolisch dreht sich somit alles um unsere Jugend.

Schon früh beschäftigte sich unser Verein mit organisierter Jugendarbeit. Bereits Anfang der 90er überlegte man, wie man die Zukunft unseres Vereins sichern kann. Es folgten diverse Gespräche zur Vorbereitung. Der einzige Haken war, dass es seitens des Verbandes keine Dachorganisation gab. So entstand auf unser drängen hin der damalige Jugendverband VSKJ, der quasi ein paar Monate nach unserer offiziellen Gründung im Juni 1995, ins Leben gerufen wurde.

Doch nun zurück zu den Symbolen auf unserem Orden.

Der Luftballon mit dem Baby in der Wiege steht für die Gründung der Jugendabteilung im Jahre 1995.

Auf dem nächsten Luftballon finden wir unsere Narrenbütt. Diese steht für unsere Kindersitzung die dieses Jahr 3x11 Jubiläum feiert. Im Besonderen steht der Ballon für die Kinder-Büttenredner, die mit ihren eigenen Reden Programm ‚von Kinder für Kinder‘ machen und schon mit jungen Jahren ihr Können unter Beweis stellen.

Danach sehen Sie eine Eule, die ein Wahrzeichen der Faasend ist und sich ebenfalls auf unserem Vereinsorden wieder findet.

Dann kommt ein roter Luftballon mit einem Glitzer-Stein, der sich auf einem späteren Ballon wiederholt. Dieser erste Glitzer-Stein steht für 1 x 11 Jahre Jugendabteilung.

Auf dem nächsten Luftballon sehen Sie zwei Gardemädchen in zwei verschiedenen Gardekostümen. Das Kind mit der roten Jacke steht für unsere Minigarde. Das größere Gardemädchen mit der rot-weißen Jacke steht für unsere größeren Garden: die Jugendgarde, die Juniorengarde und die Tanzgarde. Viele unserer kleinen Tänzerinnen haben bei den Minis angefangen und sich teilweise kontinuierlich bis in die Tanzgarde hoch getanzt.
Ebenfalls stehen diese beiden Gardemädchen für die Partnerschaft mit den Majorets aus Vern sur Seiche (Bretagne). Diese Partnerschaft feiert dieses Jahr ebenfalls ihr 3x11 jähriges Bestehen und trägt maßgeblich dazu bei, durch regelmäßigen Jugendaustausch die Freundschaft zwischen deutschen und französischen Jugendlichen zu fördern.

Der Clown auf dem nächsten Luftballon steht als allgemeines Symbol für die Faasend und die vielen Aktivitäten wie Galakappensitzungen, Rathaussturm, Umzüge und Tanzveranstaltungen. Aber er steht auch als Sinnbild für die vielen Ehrenamtlichen Helfer, die alle ihren Teil zum Gelingen beitragen.

Auf dem folgenden Luftballon ist ein Zelt mit Lagerfeuer dargestellt. Dieser Ballon steht für das Zeltlager, das die Jugendabteilung seit ihrer Gründung 1995 alljährlich veranstaltet. Somit feiert auch das Zeltlager dieses Jahr Jubiläum. 2x11 Jahre führt unsere Jugendabteilung eigenständig dieses Lager durch. Es werden nicht nur alle Aktivitäten selbst geplant, sondern die Jugendlichen stellen das komplette Betreuerteam und bekochen auch jedes Jahr zwischen 50 und 70 Teilnehmer selbst. Eine besondere Herausforderung für die Küche stellt der Abschlussabend dar, bei dem über 200 Essen vorbereitet werden müssen.

Auf dem nächsten Ballon erkennt man unsern Vereins-Botton, der unser Wahrzeichen, die Boll, das Gründungsjahr und den Namen des Vereins enthält.

Als nächstes kommt nochmals ein roter Luftballon mit einem Glitzer-Stein für die zweiten 11 Jahre der Jugendabteilung.

Zu guter Letzt sehen Sie einen Luftballon mit dem Namenszug Zoo und einer Giraffe. Diese stehen für die sonstigen Aktivitäten unserer Jugendabteilung.
Dazu zählen regelmäßige Fahrten zu den Zoos nach Neunkirchen oder zur Willhelma in Stuttgart, sowie Wanderungen und Workshops.

Fazit: 2017 ist in Hülzweiler das Jahr der Jugend. 4 Jubiläen zu feiern ist auch für unseren Verein eine Herausforderung, die es zu meistern gilt.
Aber eins zeigt der Orden ganz ausführlich:
Jugendarbeit ist für unseren Verein sehr wichtig und hat einen enormen Stellenwert. Sie ist die Basis oder das Fundament einer gesunden Vereinsgemeinschaft.

Beim Förderpreis "Orden des Jahres" des VSK (Verband Saarländischer Karnevalsvereine) wurde der Sessionsorden 2017 des KV "Die Bollen" mit dem ersten Platz ausgezeichnet.

Bericht auf der Homepage des VSK

Sessionsorden 2015/2016

Der Sessions-Orden 2015/2016 hat die Form eines Hauses. Diese Form soll das
Schützenhaus in Hülzweiler darstellen. Im Februar 2015 haben der Schützenverein und  der Karnevalsverein "Die Bollen" einen Kooperationsvertrag betreffend des Schützenhauses geschlossen.

Als Symbol dieses Vertrages stellt der Orden so etwas wie eine Hochzeit dar. Über einen roten Teppich aus der Tür des Hauses kommen die zwei Vorsitzenden der Vereine, umrankt von Schützen die das Wahrzeichen unseres Vereines in den Händen halten, "Die Boll", auf der anderen Seite unsere Gardemädels mit den Gewehren des Schützenvereines. Ebenfalls zu sehen sind die Wappen der Vereine. Auf dem Wappen des Schützenvereines befinden sich eine Zielscheibe, ein Hirschkopf mit Geweih, zwei Gewehre und eine Pistole, sowie ein Eichelkranz das Gründungsjahr 1954 und Name und Ort des Vereins. Auf dem Wappen des KV die Bollen befindet sich die Boll, das Gründungsjahr, sowie der Name unseres Vereines.

Auf dem Orden befindet sich auch noch ein Clown der eine Eule in der Hand hält. Diese beiden Figuren sind Symbole der Fasend. Das ganze steht unter dem Spruch "Freundschaft, das ist eine Seele in zwei Vereinen". Dieser Zusammenschluss mit dem Schützenverein war sinnvoll, da der KV "Die Bollen" für sein Material Lagermöglichkeiten benötigten und  der Schützenverein jemanden, der bei der Pflege des Schützenhauses mit half.  Der Schützenverein hat das Schützenhaus in den Siebziger Jahren in Eigenleistung erstellt. Durch den Zusammenschluss der beiden Vereine, dieses Haus betreffend, ist auch die weitere Unterhaltung des Hauses gesichert. 

So hilft einer dem anderen, unterstützt wenn Hilfe nötig ist. So wie zusammen gearbeitet wird, wird auch zusammen gefeiert. So wird auch das Haus von beiden Vereinen rege für Ihre eigenen Veranstaltungen und Feiern genutzt. Dafür steht auch der Clown, für Frohsinn und Heiterkeit.

Beim Förderpreis "Orden des Jahres" des VSK (Verband Saarländischer Karnevalsvereine) wurde der Sessionsorden 2016 des KV "Die Bollen" mit dem zweiten Platz ausgezeichnet.

Sessionsorden 2014/2015

In der Session 2014/2015 steht unser Orden unter dem Motto „Großes entsteht im Kleinen“.

Auf dem Orden befindet sich das Saarland dargestellt durch die Umrisse der Grenzen zu unseren Nachbarländern. Der Stein der sich im Saarland befindet, soll unseren Ort Hülzweiler darstellen. Des Weiteren sieht man ein Siegerpodest mit Tanzenden Gardemädchen. Einen Clown der in Wahrzeichen unseres Vereines der Boll sitzt und einen Siegerpokal in den Händen hält. Außerhalb des Ordens befindet sich ein Bus der einen Clown (das Symbol der Fasend), Gardemädchen und Elferräte transportiert. Auch ist unser Vereinssymbol, die Boll auf dem Bus dargestellt. Dieser Bus ist beweglich und fährt um den Orden rum.

Die auf dem Orden ersichtlichen Figuren stellen zwei große Projekte dar, die unser Verein in 2014 gestemmt hat.

Mitte 2014 erhielt unser Verein einen neuen Bus. Dieser Bus vereinfachte das Leben im Verein. Die Gruppen unseres Vereins können den Bus nutzen um besser und einfacher Turniere und Veranstaltungen besuchen zu können bei denen Sie auftreten. Er kann aber auch genutzt werden und Gruppenfahrten wahrzunehmen. Er vereinfacht aber auch die Aufbau- und Abbautätigkeiten bei unseren Veranstaltungen. Unsere Sponsoren haben die Möglichkeit die Flächen des Busses zu Werbezwecken zu nutzen.

Das zweite große Projekt war die erstmalige Ausrichtung der Saarlandmeisterschaften im karnevalistischen Tanzsport 2014 in der Hermann-Neuberger-Halle in Völklingen durch unseren Verein. Diese Veranstaltung war für uns eine große Herausforderung und wurde mit Erfolg gemeistert.

Der Spruch „Großes entsteht im Kleinen“ trifft auch auf unseren noch recht jungen Verein zu. Wir wurden im Jahre 1975 von ca. 20 Personen gegründet und umfassen heute eine Mitliederstand von ca. 700 Personen. In diesem Mitgliederstand ist auch eine Jungendabteilung von ca. 350 Jugendlichen enthalten.

„Großes entsteht im kleinen“ zieht sich durch alle Bereiche unseres Lebens. Der Mensch kommt als Baby zur Welt und entwickelt sich im Laufe seines Lebens zu etwas Großem.

Auch das Symbol der Fasend, der Clown, hat mal klein angefangen bis er ein Großer war, der die Menschen begeistert, verzaubert und unterhält.
Das Gardemädchen fängt klein bei den Minis an, entwickelt sich weiter, wird immer besser bis es in der Aktiven Garde tanzt.

Dies trifft auch auf die Büttenredner zu. Der Büttenredner beginnt z.B. als 6 jähriger Kinderbüttenredner in der Kinderkappensitzung und ist dort bis zum Alter von ca. 15 Jahren dabei. Er wechselt dann ins Abendprogramm. Auch hier sieht man wieder, wie großes im Kleinen entsteht.

Wenn man zurückblickt, wie ein Orden aussah, als unser Verein vor 40 Jahren begonnen hat, so sieht man auch hier die Entwicklung vom Kleinen zum Großen. Angefangen vom Ring Lyoner, der Plastik Boll, den ersten Einheitsorden die sich nur durch die Vereinsembleme der einzelnen Gesellschaften unterschieden haben, den ersten gestanzten Orden, mit eigenen Motiven bis hin zu den heutigen Orden die eine Geschichte erzählen, so hat sich im Laufe der Jahre Großes entwickelt.

Jeder Umzug hat klein angefangen, bis er zur stattlichen Größe mit vielen Prunkwagen, Musik- und Fußgruppen gewachsen ist.
Alles was wir heute als Brauchtum bezeichnen ist vor langer Zeit im Kleinen entstanden.

Auch unser Wahrzeichen „Die Boll“, auch Namensgebung für unseren Verein, entstand vor vielen Jahren im Kleinen. Die Bergleute die von der Nachtschicht kamen und die Frühmesse besuchten, sind oft in der Messe eingeschlafen und wurden vom Kirchenschweizer mit seinem Stab geweckt. Der Stab hatte oben eine Kugel in Form einer Kelle (Boll) und so entstand der Ausdruck „die mit der Boll getuppten“. Dies wurde zu Anfang immer belächelt, hat sich aber im Laufe der Jahre zum Wahrzeichen für die Menschen und den Ort entwickelt. Dies gab auch bei der Gründung unseres Vereins den Ausschlag für die Namensgebung KV „Die Bollen“ Hülzweiler e.V.

Sessions-Orden 2013/2014

Der Sessionsorden 2013/2014 steht unter dem Motto 100 Jahre Wasser in Hülzweiler im Wandel der Zeit. Unser Ort feierte im Jahre 2013  100 Jahre Wasserleitungen in Hülzweiler. Bis der Ort seine Wasserleitungen bauen konnte war es ein langer und beschwerlicher Weg bis dorthin. In unserem Ort fehlte es schon im 19 Jahrhundert an Wasser. Damals gehörte der Ort zur Bürgermeisterei Fraulautern. Die einzigen Wasserstellen im Ort waren der Lochbach und der Lorenzenborn. Obwohl man wusste, dass auf Peterborn mehrere Quellen ergiebig Wasser brachten, hatte die kleine Gemeinde kein Geld m diese zu erschließen. Wasserknappheit gab es nicht nur bei uns, sondern auch in der Nachbargemeinde Schwalbach. Der durch die Kohlengruben noch zusätzlich Wasser abgegraben wurde.

Bei einem Besuch des Königs in Ensdorf überreichte die Gemeinde Schwalbach eine Petition, dass Wasser fehlen würde und baten darum genügend Wasser zu erhalten. Der König der ein Freund und Förderer der Kohlegruben war erließ den Befehl Schwalbach sollte seine Wasser erhalten. Da Schwalbach aber keine eigenen Quellen besaß wurde eine Wasserleitung von Peterborn das zu Hülzweiler gehörte nach Schwalbach gelegt. So gelange die Gemeinde Schwalbach an sein Wasser unser Ort aber hatte immer noch keines. Die jeweiligen Ortsvorsteher unseres Ortes kämpften Jahrzehntelang bei den Behörden um Wasserleitungen bauen zu lassen. Wie so oft halfen die Einwohner der Gemeinde sich selbst. Die Bewohnen gruben sich ihre eigenen Brunnen. So gab es bald kein Haus das an der Hauswand oder im Garten keinen eigenen Brunnen hatte.

In den vergangenen Jahren hatte der Landrat von Saarlouis Untersuchungen der Trinkwasserqualität in Hülzweiler durchführen lassen. Die Qualität des Trinkwassers war so schlecht, dass der Ortsvorsteher Jungmann damals die Brunnenstube neu verputzen lies und neue Wasserleitungen an den Brunnen legen ließ. In Jahre 1899 ließ der damalige Ortsvorsteher von einem Düsseldorfer Ingenieur einem Gutachten über die Möglichkeit Wasser in die Gemeinde zu bringen zu erstellen. Es bestand die Möglichkeit eine von Motorkraft betriebene Kraftmaschine zum Pumpen von Wasser zu Erstellen. Jetzt kam aber die Frage auf, woher das Wasser nehmen. Die Quellen auf Peterborn belieferten zum Teil Schwalbach mit Wasser. Die Gruben gingen davon aus, dass die Quellen auf Peterborn jetzt Ihnen gehörten und Hülzweiler kein Anrecht mehr darauf hätte. Dem war jedoch  nicht so.

Die jeweiligen Ortsvorsteher unseres Ortes ließen  in ihren Bemühungen dem Ort genügend Wasser zu sichern nicht nach. Diese Hartnäckigkeit führte im Jahr 1912 zum Erfolg. Der Ingenieur aus Düsseldorf wurde mit dem Bau der Wasserleitung in Hülzweiler betraut. In Jahre 1913 wurde auf dem Schützenberg der in unserem Orden dargestellte Wasserbassing erbaut. Auf dem Orden ist neben dem Wasserbassin eine Eule zu sehen. Die Eule ist zu einem der Vogel der Weisheit, zum anderen das Markenzeichen für die Narrenfigur Till Eulenspiegel. So gesehen wurden im laufe der Jahre durch die Weisheit des Menschen immer neue Erfindungen gemacht, und so kam man auf die Idee Wasser durch Rohe fließen zu lassen. Ebenso wurde eine neue Pumpenstation in der Brunnenstraße erbaut. Die das Wasser von Peterborn in den Brunnen in der Brunnenstraße pumpte. Durch diese Maßnahmen erhielt auch jeder Haushalt seine eigene Wasserleitung. Die Menschen brauchten sich nicht mehr Mühsam ihr Wasser von dem öffentlichen Wasserstellen im Ort, oder mühsam ihrem eigenen Brunnen noch oben zu pumpen bzw. heran zu schleppen.

Durch diese Maßnahmen hatten es die Frauen auch nicht mehr so schwer ihre Wäsche zu waschen. Sie brauchten nicht mehr alles an die öffentlichen Wasserstellen zu schleppen, sondern waschen nun bequem ihre Wäsche zu Hause. Zuerst noch von hand mit dem Waschbrett, danach im Laufe der Zeit und der technischen Errungenschaften bequem mit der Waschmaschine. Das auch viel weniger Zeitaufwand bedeutete als vorher von Hand. Auch früher haben die Leute schon gerne gefeiert und sich an Fastnacht kostümiert. Nur war es zu den damaligen Bedingungen schwieriger die Kostüme in  Ordnung zu halten, da auch schon das Waschen mühsamer war als heute mit der Waschmaschine. So ist es doch heute für die Gardemädchen und Elferäte viel einfacher nett und adrett in ihren Kostümen und Uniformen aus zusehen.

Der kleine Brunnen auf dem Orden ist unser neuer Dorfbrunnen der 2013 eingeweiht wurde. Hier sieht man auf dem Orden einen Clown, der am Brunnen Wasser trinkt, dazu benutzt der die Boll das Markenzeichen von Hülzweiler und Namensgeber unseres Vereines. An dieser Stelle stand schon seit Jahrzehnten ein Brunnen. Anfang des 20. Jahrhunderts stand dieser Brunnen in der Mitte der Straße dort wo sich jetzt der Verkehrskreisel befindet. Dieser Brunnen wurde früher von den Bauern als Viehtränke benutzt.

Wasser wird für alles benötigt, dass man an der Fasend gut feiern kann und auch gerne ein Bier oder ein Glas Wein trinkt, auch dazu wird Wasser benötigt. Also kann man sagen, dass eine richtige und tolle Fasendsession ohne Wasser nicht durch zu führen ist. Das Sagt auch schon das Lied der Bläck Föös „ Oh liver Gott giv us Wasser und helf us in der Not“. Zum guten Schluss können wir sagen dat Wasser von Helzwella is gut.

Und sollte es beim Rosenmontagsumzug in strömen Regnen, so sagen wir nicht der Umzug fällt buchstäblich ins Wasser, sondern ein echter Narr kennt keinen Schmerz.

Sessions-Orden 2012/2013

Der diesjährige Sessions-Orden des KV „Die Bollen“ e.V. Hülzweiler beginnt mit dem Spruch „Jedes Ende ist ein neuer Anfang“

Er zeigt eine dreidimensionale Boll das Wahrzeichen unseres Vereins, den Förderturm des Bergwerkes Ensdorf „Bergwerk Duhamel“
sowie zwei Bergleute, einer in seiner Arbeitskluft mit einem Stück Kohle in der einen und einer Grubenlampe in der anderen Hand und einer in der Ausgehuniform. Ebenfalls befindet sich eine Ziege (Geiß) im Orden, die  sogenannte Bergmannskuh. Der Clown versinnbildet die Fasend.

Die Boll steht für unseren Ort, der seit Jahrhunderten stark mit dem
Bergbau verbunden ist. Bis ca. 1830 war unser Dorf ein reines Bauerndorf mit 422 Einwohnern. Mit der rasanten Entwicklung der Schwalbacher Gruben ab etwa 1830 wurde das reine Bauerndorf zu einem Bergmanns-Bauerndorf. Ab dieser Zeit arbeiteten fast alle Männer unseres Dorfes als Bergmann. Dies zog sich so über Generationen hin. In vielen Familien war es Tradition Bergmann zu werden. So war es oft, dass der Ur-Großvater, Großvater und Vater bereits Bergmann waren und der Enkel es auch wurde. Aus der Notwendigkeit der Armut die durch die Ländereierbschaften heraus entstand waren die Menschen gezwungen sich Ihren Nahrungsbedarf selbst zu erwirtschaften. Aus diesen Gründen hatten die Bergmanns-Bauern auch nicht genug Geld um sich Kühe und Pferde anzuschaffen. Deshalb kauften sich die Menschen Ziegen. Aus diesen Gründen erhielt die Ziege den Beinahmen die „Bergmannskuh“. Einige Bergleute in Hülzweiler fingen an Ziegen zu züchten und die Böcke an Tierausstellungen vorzuführen. Mancher Ziegenbock erzielte auf diese Weise hohe Prämierungen. Diese Prämierungen der Ziegenböcke machte unseren Ort, über seine Ortsgrenzen und die Landesgrenzen hinaus für seine Ziegenzucht „die Kleine Weisse“ bekannt. So kamen aus allen Orten Ziegenbesitzer nach Hülzweiler um Ihre Ziegen (Geißen) decken zu lassen.

Durch die Bergleute erhielten die Einwohner unseres Ortes den Beinamen „Die Bollen“ oder „die Getuppten“. Dies hat seinen Ursprung darin, dass viele Bergleute nach der Nachtschicht in die Frühmesse gingen, während der Messe einschliefen, so dass sie vom Kirchenschweitzer mit seinem Stab an dem sich eine Halbkugel befand die aussah wie eine Boll (Suppenkelle) angestupst wurden, um Ihren Opferobulus einzuwerfen und die heilige Messe nicht verschlafen sollten. So entstand der Namen „Die Bollen“ oder „die Getuppten“.

Mit den Jahren erlangte der Beruf des Bergmanns immer mehr an Ansehen, so dass auch immer mehr junge Männer den Beruf des Bergmanns ergriffen und unserem Ort auch zu mehr Wohlstand und Ansehen verhalfen. Es wurden auch immer mehr Vereine gegründet oder in bereits bestehenden Vereinen stieg die Mitgliederzahl rapide an. So ging es Jahr für Jahr weiter.

In den 90iger Jahren wurde Saarberg eine Tochter der RAG „Deutsche Ruhrkohle AG“ und mit diesem Übergang änderte sich alles. Es änderte sich vor allem für die Bewohner im Saarland die Abbauweise der Kohle. Durch die Erhöhung der Abbaugeschwindigkeit entstanden die Grubenbeben. Diese führten letztendlich zum Ende des Bergbaus an der Saar. Dieses Ende ist nicht nur ein tiefer Einschnitt für die beim Bergwerk Saar noch beschäftigten Personen und ihre Familien sondern für das ganze Saarland. Eine Ära geht zu Ende. Es ist aber auch ein neuer Anfang für die Menschen sich anderweitig zu beschäftigen und zu entwickeln.

Die Boll in unserem Orden steht nicht nur als Sinnbild für unseren Ort sondern auch für unseren Verein den KV „die Bollen“ der seit seiner Gründung 1975 diesen Namen trägt. Der Clown im Orden als Wahrzeichen repräsentiert die Fasend. Er steht nicht nur für Frohsinn und Heiterkeit sondern auch für Nachdenklichkeit und Besinnlichkeit.

Der Spruch: Jedes Ende ist ein neuer Anfang hat doppelte Bedeutung: Der Clown mit dem weinenden Auge steht einmal für das Ende des Bergbaus wie auch für das nahe Ende der laufenden Fasendsession am Aschermittwoch. Das lachende Auge steht für den Neubeginn sowie die Vorfreude auf die kommende Fasendsession. Und so sagt sich der Clown: „Es ist nicht leicht ein Narr zu sein“.

Beim Förderpreis "Orden des Jahres" des VSK (Verband Saarländischer Karnevalsvereine) wurde der Sessionsorden 2013 des KV "Die Bollen" mit dem zweiten Platz ausgezeichnet.

Sessionsorden 2011/2012

Auf unserem Sessionsorden 2012 stellt sich der neugebaute Kreisel dar. Der Kreisel verbindet vier Straßen, die fast genau in die vier Himmelsrichtungen weisen. Er befindet sich an historischer Stelle.

Die Häuser und Personen im Hintergrund sind einer Fotografie aus dem Jahr 1900 nachempfunden worden. Bereits damals trafen sich die Menschen an diesem Platz, um sich zu unterhalten bzw. das mitgeführte Vieh an einem der in der Mitte befindlichen Brunnen zu tränken.

Der Standort des heutigen Kreisels war ein wichtiger Knotenpunkt für alle Bauern und Handwerker. Urkundlich erwiesen ist, dass die Äbtissin von Fraulautern 1513 die Schwarzenholzer Bauern anwies, mit ihren Wagen Bänke, Reiser und Maien an Laurenti nach Hülzweiler zu bringen um Kirmes zu feiern. Aus diesem Zug mit Reisern und Maien entstand so der Wagenzug an Kirmessamstag. Da schon damals nicht immer alles friedlich ablief und es auch schon mal zu Schlägereien kam, sangen die ortsfremden Burschen beim Nachhausegehen immer: Brillen, Scheren, Bollen ist alles was die Helzwellerer wollen. Aus dieser Zeit entstammt schon ein Hinweis auf die Bezeichnung "Die Bollen" für die Helzwellerer. Durch das Marktrecht gab es unter anderem seit 1740 einen bedeutenden Viehmarkt. Dadurch herrschte reges Kommen und Gehen an dem damaligen Dorfmittelpunkt, wo sich nun unser Kreisel befindet.
Vor Ausbruch des letzten Krieges wurde auf dem Knotenpunkt erstmals eine Teerdecke aufgebracht. Erst nach dem Krieg wurde der Platz umgestaltet und die Brunnen zur Seite versetzt. Im Laufe der nachfolgenden Jahrzehnte hat sich dieser Treffpunkt der Bauern und Händler zu einem Verkehrsknotenpunkt entwickelt, der immer stärker durch die Ansiedlung und Erweiterung bereits bestehender Wohn- und Industriegebiet wie auch durch den Bau der Autobahn genutzt wurde. Die Einwohner von Hülzweiler mussten ziemlich lange kämpfen, um den Bau eines Kreisels zu erreichen. Der Kreisel wurde dringend benötigt, um das stetig wachsende Verkehrsaufkommen meistern zu können. Nach langem Kampf wurde die Umgestaltung endlich bewilligt und der Umbau der Straße konnte beginnen.

Bei der Einweihung des Kreisels gab unsere damalige Landrätin dem neuen Kreisel auch gleich einen Spitznamen. Sie bezeichnete ihn nämlich als „Tanzmariechen“, weil er nicht wie üblich rund, sondern eher oval (mit Taille) ist, was durch die beiden Gardemädchen, die das Wahrzeichen von Hülzweiler „Die Boll“ ( was auch Namensgeber für unseren Verein war) in Händen halten, auf dem Orden bildlich dar gestellt ist.

Es kann kaum einen treffenderen Spitznamen für den Kreisel geben in einem Ort, dessen Einwohner in der Mehrzahl mit Wonne und Begeisterung Faasend feiern!

Und so steht der Satz „Omnia quatrata curunt“ (wenn alles wie am Schnürchen läuft) genau so für einen reibungslosen Verkehrsfluss wie auch für den reibungslosen Ablauf der Fasnachtsveranstaltungen. Wenn alles rund (oval) läuft, sind alle zufrieden, einmal die Verkehrsteilnehmer und einmal alle Akteure der Fastnachtsveranstaltungen wie auch alle Besucher.

Der Karnevalsverein „Die Bollen“ e.V. gestaltet seine Orden immer nach einem historischen Motiv aus dem Ort oder aktuellen Geschehnissen mit Ortsbezug.

Sessionsorden 2010/2011

Der diesjährige Sessions-Orden des KV „Die Bollen“ e.V. Hülzweiler stellt die defekte Orgel dar.

Die Orgel ist etwas ganz Besonderes für die Gemeinde Hülzweiler. Weil die Bevölkerung damals mit sehr viel Tatkraft und eisernem Sparwillen den Ankauf der Orgel erst möglich gemacht hat.

In den letzten Monaten jedoch hatte die Kirchengemeinde zunehmend die Befürchtung die geliebte Orgel würde ihnen während des Gottesdienstes auf den Kopf fallen. Da der Pfarrbezirk wie viele andere Gemeinden auch knapp bei Kasse ist, wurden die Kirchengänger um Spenden für die Reparatur gebeten. Mit vereinten Kräften gelang es Ihnen genug Geld für die Instandsetzung aufzu- bringen. Mittlerweile ist die Reparatur durchgeführt und die Orgel erstrahlt wieder in altem Glanz.

Wie zu sehen ist, ist die Orgel abgestützt und der Elferrat und Gardemädchen heben die Hände um die Orgel mitzustützen. So wie eine Kirche ohne Orgel nicht denkbar ist, so ist auch keine Kappensitzung ohne Elferrat und Gardemädchen denkbar. So wie die Orgel die Stütze in der Kirche ist, so sind Elferrat und Gardemädchen die Stütze einer jeden Veranstaltung.

Auf dem Orden ist auch der Kirchenschweizer zu sehen. Dessen Aktivitäten in früheren Zeiten der Namensgeber für unseren Verein war.

Zu seinen Aufgaben gehörte es in den Messen mit eine langen Stange, an der der Klingelbeutel befestigt war durch die Bänke zu gehen. Viel ihm ein Kirchenbesucher auf, der vor Müdigkeit eingeschlafen war tuppte er Ihn mit dem oberen Teil der Stange, das die Form einer Kelle - „Boll“ genannt- hatte.

Er stieß ihn solange an, bis der Eingeschlafene erwachte. Die so getuppten wurden Tags darauf gehänselt. Bald danach nannte man die Hülzweilerer Leute die getuppten. So entstand der Brauch des Tupppens den unser Karnevalsverein noch immer ausübt.

Unser ehemalige Pastor ließ es sich an unseren Sitzungen nicht nehmen, eine Büttenrede vorzutragen. An einer Kappensitzung verteilte er im Rahmen seiner Rede Freikarten für den Gottesdienstbesuch an den Elferat und lud gleichzeitig den gesamten Saal ein, den Gottesdienst an Fasendsonntag zu besuchen. Dies lies sich der Verein nicht zweimal sagen und so entstand ein neuer Brauch. Der Verein besuchte mit seinen Gardemädchen, dem Elferat und vielen Vereinsmitgliedern den Gottesdienst an Fasendsonntag. Schon im Jahr darauf beteiligte sich der Bollenchor ebenfalls an diesem Kirchgang und gestaltete das Hochamt.

So sieht man, dass eins in andere übergeht. Frohsinn und Heiterkeit machen auch nicht vor der Kirche halt. Brauchtum, Narretei, und Besinnlichkeit gehören zusammen. Dafür steht auch der Clown auf dem Orden. Dies alles stellt dieser Orden dar.

Beim Förderpreis "Orden des Jahres" des VSK (Verband Saarländischer Karnevalsvereine) wurde der Sessionsorden 2011 des KV "Die Bollen" mit dem ersten Platz ausgezeichnet.

Sessionsorden 2009/2010

Der Sessionsorden 2009/2010 des KV „Die Bollen“ stellt den allseits bekannten Spruch „In Hülzweiler geboren, so gut wie am Hofe erzogen“ dar.

Der Ort wird durch das Wappen symbolisiert. Dieses Wappen gliedert sich wie folgt:

Die drei Roten Doppelkreuze auf gelben Grund stehen für das Herzogtum Lothringen. Der Löwenkopf auf blauem Grund stellt die Grafen Nassau-Saarbrücken dar und der Bischhofsstab auf rotem Grund steht für die Äbtissin von Fraulautern. Das Eichelblatt mit den zwei Eicheln auf weißem Grund steht für den Ort selbst. Die Wiege mit dem Baby steht für den  Teil des Spruches in  Hülzweiler geboren.

Der zweite Teil des Spruches wird durch eine Krone einen Lehrer und Gardemädchen dargestellt.

Die Krone symbolisiert den Hof. Der Lehrer stellt einen Erzieher dar, der die Kinder bei Hofe erzieht und unterrichtet. Er hält das Wahrzeichen unseres Ortes die Boll in der Hand.

Der bildlich dargestellte Spruch wird von einem Hofnarren bewacht, das Spruchband mit dem Spruch als Rahmen des Ordens in den Händen hält.
Der obere Rand enthält als Schriftzug den Vereinsnamen  KV „die Bollen“ e.V. im unteren Rand steht die Jahreszahl der Session zu der der Orden gehört.

Beim Förderpreis "Orden des Jahres" des VSK (Verband Saarländischer Karnevalsvereine) wurde der Sessionsorden 2010 des KV "Die Bollen" mit dem dritten Platz ausgezeichnet.

Jubiläumsorden "3 x 11"

Der KV die Bollen kommt aus dem feiern nicht mehr raus. Nach dem 1x11 jährigen Jubiläum der Jugendabteilung feiern wir jetzt das 3 x 11 des KV die Bollen.

Wie zu den vorherigen Jubiläen wurde auch diesmal ein Jubiläumsorden gefertigt, der schon der Tradition her in seiner Art der vorherigen Jubiläumsorden gleicht.

Er hat die Form eines Wappens mit einer Narrenkappe oben auf, die mit drei roten Steinen besetzt ist. Auf dem Orden befindet sich die Hülzweiler Kirche, da die Aussage "mit der Boll getuppt" seinen Ursprung durch den Stab des Kirchenschweitzers dessen Spitze die Form einer Boll hatte. Mit diesem Stab hat der Kirchenschweitzer in den Messen die schlafenden Gottesdienstbesucher damit geweckt. Daneben befindet sich ein Clown der unser Wahrzeichen in der Hand hält und die sich darin befindende Flüssigkeit aus leert. In diesem Klecks erscheint die Jubiläumszahl 3 x 11.

Der Orden wird von einem roten Kranz umrandet, den das Gründungsjahr 1975 und das Jubiläumsjahr 2008 ziert.

Der Sessionsorden 2006/2007

In seiner fast 33 jährigen Geschichte feiert der KV „Die Bollen“ wieder ein 1 x 11

Viele werden sich fragen, wieso wieder ein 1 x 11? Unsere Jugendabteilung, die 1995 als erste eigenständig geführte Jugendabteilung im VSKJ gegründet wurde, feiert in der Session 2006/2007 ihr 1 x 11 jähriges Bestehen. Da die Gründung einer Jugendabteilung nicht ohne Dachverband ging, beantragte und drängte der KV „Die Bollen“ auf die Schaffung eines entsprechenden Jugendverbandes (VSKJ) im VSK. Diesem Drängen wurde entsprochen und noch im gleichen Jahr, ein paar Monate später, wurde der VKSJ gegründet.

Aus diesem Grunde trägt unser Orden dieses Jahr das Motto 1 x 11 Jahre Jugendabteilung KV „Die Bollen“.

Als Grundlage der Form des Ordens, wurden die Grenzen der Bundesrepublik Deutschland gewählt. Es ist die Deutschlandflagge zu sehen, deren besonderes Kennzeichen das mit einem Stein gekennzeichnete Saarland ist. Der Stein stellt Hülzweiler als Jugendhochburg des Karneval in Deutschland dar, da unsere Jugendabteilung die größte eigenständig geführte Jugendabteilung im BDK ist. Des weiteren befindet sich auf dem Orden unser Wahrzeichen „Die Boll“, aus der ein Kleinkind und ein größeres Kind entsprungen sind. Diese Kinder stehen nicht nur stellvertretend für die über 300 Mitglieder der Jugendabteilung, sondern auch für die Anfänge und die stetige Weiterentwicklung der Jugendabteilung. Es wird auch  stellvertretend auf alle Akteure der Kinderkappensitzung hingewiesen, die seit ihrer  Gründung, komplett eigenständig von der Jugendabteilung durchgeführt wird. Sie planen und proben nicht nur eigenständig ihre Tänze und Büttenreden mit den jeweiligen Trainern ein, sondern organisieren und betreuen auch selbständig die ganze Veranstaltung.

Ferner befindet sich auf dem Orden ein Zelt. Dies steht als Beispiel für die bisher komplett eigenständig von der Jugendabteilung durchgeführten 12 Zeltlager. Das erste Zeltlager startete mit 6 Kindern, heute, im 13. Jahr, ist die Zahl auf über 50 Kinder gestiegen.

Dieser Orden steht nicht nur für die 1 x 11 Jahre Jugendabteilung sondern auch dafür, dass die Jugend unser Potential für die Zukunft ist und dadurch schon frühzeitig Brauchtum und Tradition des Karnevals weitergeführt werden.